Top 10 Autobroschüren für 2026 (alle bearbeitbar)
Ein Autohaus bei mir um die Ecke verteilt einen Flyer, der aus einem Foto einer silbernen Limousine, dem Wort AKTION in Rot und elf Zeilen Kleingedrucktem besteht. Es steht alles drauf. Er sagt nichts.
Das ist der immer gleiche Fehler bei Autohaus-Werbemitteln. Ein Auto trägt mehr verkaufbare Fakten als fast jedes andere Produkt — Ausstattung, Motor, Kilometerstand, Garantie, Monatsrate, Finanzierungskonditionen, Inzahlungnahme, Adresse, Öffnungszeiten — und der Reflex ist, sie alle auf eine Seite zu quetschen. Die Broschüren, die tatsächlich Autos bewegen, machen das Gegenteil. Jede sucht sich eine einzige Aufgabe und lässt die anderen zehn Fakten ziehen.
Das hier ist also eine Galerie von Autobroschüren, sortiert nach Aufgabe, nicht nach Dekoration. Zehn Layouts, zehn verschiedene Käufer, zehn verschiedene Dinge, zu denen die Seite jemanden bringen will. Jede wurde in Ridvay Studio komponiert und alle sind bearbeitbar: echte Text-, Farb- und Formebenen, kein flaches JPEG, das man neu generieren müsste, um einen Preis zu ändern.
Nimm den Prompt zu der, die zu deinem Hof passt.
1. Mitternachtsluxus
Was sie ausmacht: ein randabfallendes Foto auf Schwarz, eine feine goldene Haarlinie als einziger Schmuck und eine Zeile mit drei technischen Zahlen. Keine Sterne, keine Buttons, nichts, was man für einen Rabatt halten könnte.
Für wen: Premium- und Performance-Bestand, wo der Flyer das Auto teuer wirken lassen muss, bevor jemand den Preis sieht.

Eine Luxus-Autobroschüre auf fast reinem Schwarz: randabfallendes Foto einer dunklen Limousine, feine goldene Linie, Modellname in fetten Versalien, eine dreispaltige Zeile mit Leistung, 0–100 und Verbrauch, Preis und ein Button „Probefahrt buchen“.
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2. Weißraum-Minimalismus
Was sie ausmacht: eine Zahl, riesig, auf einer fast weißen Seite. Das Foto rutscht nach unten und alles andere ist nur Bildunterschrift zu dieser Zahl.
Für wen: E-Autos und alles, was über eine einzige Zahl verkauft wird: Reichweite, Verbrauch, Garantiejahre. Wenn die ganze Frage des Käufers lautet, wie weit es fährt, beantworte sie mit 200 Pixeln und hör dann auf zu reden.

Eine minimalistische E-Auto-Broschüre auf Gebrochenweiß: Modellname in fetten Versalien, dann „412“ riesig gesetzt mit „Kilometer Reichweite“ darunter, ein breites Foto eines weißen Elektroautos und unten eine Zeile mit drei kleinen Kennzahlen in Blau.
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3. Warmes Lifestyle-Layout
Was sie ausmacht: das Foto zeigt Menschen, kein Blech. Cremefarbener Untergrund, eine Serifen-Überschrift, die vom Käufer statt vom Fahrzeug spricht, und Feature-Chips statt einer Datentabelle.
Für wen: Familien-SUV und Vans. Niemand kauft eine dritte Sitzreihe wegen der Liter Kofferraum — man kauft sie wegen der Szene auf dem Foto.

Eine warme Familien-SUV-Broschüre auf Creme: spontanes Foto einer Familie, die Gepäck in den Kofferraum lädt, eine Serifen-Überschrift „Platz für alle.“, zwei Zeilen über sieben Sitze und Sicherheit, drei Feature-Chips und unten eine Zeile zur Probefahrt.
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4. Bestandsraster
Was sie ausmacht: vier bis sechs Fahrzeuge als gleichwertige Karten — Foto, Kilometerstand, Preis — mit einem farbigen Kontaktbalken, der an der Unterkante festgeschweißt ist. Die Dichte ist die Botschaft: wir haben Bestand.
Für wen: Gebrauchtwagenplätze und wöchentliche Bestandslisten. Das ist die, die ins Schaufenster kommt und am Ende mit dem Handy abfotografiert wird.

Ein Gebrauchtwagen-Bestandsflyer auf Dunkelblau: blauer Kopfbereich mit „12 Autos unter 20.000 €“, ein Zwei-mal-zwei-Raster aus Fahrzeugkarten mit Foto, Modell, Kilometerstand und Preis in Gelb, und unten ein gelber Kontaktbalken über die volle Breite.
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5. Lautes Aktionsplakat
Was sie ausmacht: drei Farben auf voller Lautstärke, oben ein Balken mit der Frist und die Ersparnis größer gesetzt als das Auto. Das Foto ist Nebendarsteller.
Für wen: Aktionswochenenden. Es ist nicht subtil und will es auch nicht sein: das ganze Design existiert, um eine Zahl und ein Datum quer über den Hof zu transportieren.

Ein lauter Auto-Aktionsflyer in Rot, Gelb und Schwarz: schwarzer Datumsbalken mit „nur drei Tage“, „GROSSER ABVERKAUF“ in riesigen Versalien, ein gelbes Band mit „4.000 € RABATT“, ein breites Foto des Autohaus-Hofs und ein schwarzer Fußbereich mit der Adresse.
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6. Technisches Datenblatt
Was sie ausmacht: eine zweispaltige Tabelle mit Haarlinien, Ingenieursblau und null Überredung. Bezeichnungen links, Zahlen rechts, eine Zeile pro Fakt.
Für wen: Pick-ups, Flottenkäufer und alle, die drei Fahrzeuge nebeneinander vergleichen. Wer mit einem Klemmbrett kommt, will keine Adjektive, sondern eine Tabelle, die er in zehn Sekunden überfliegen kann.

Ein technisches Datenblatt auf Weiß: dunkelblaue Haarlinie oben, Modellname in fetten Versalien, ein breites Foto eines grauen Pick-ups mit Doppelkabine, dann eine siebenzeilige Tabelle mit Motor, Leistung, Drehmoment, Anhängelast, Bodenfreiheit, Zuladung und Verbrauch, getrennt durch dünne Linien.
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7. Auktionskatalog
Was sie ausmacht: ein Linienrahmen, cremefarbenes Papier, eine Display-Serife und Losangaben, gesetzt wie ein gedrucktes Programmheft. Sie borgt sich die visuellen Umgangsformen von etwas, das älter ist als das Internet.
Für wen: Klassiker-Händler, Restaurierungen und Auktionshäuser. Hier ist die Typografie der Herkunftsnachweis: ein Flyer in Grotesk würde ein 67er Coupé entwerten.

Eine Oldtimer-Auktionsbroschüre auf cremefarbenem Papier: feiner Linienrahmen, „Die Klassiker / Herbstauktion“ in einer Display-Serife, ein Foto eines restaurierten Wagens aus den Sechzigern, drei Loszeilen mit Schätzpreisen und unten das Auktionsdatum in Serife.
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8. Offroad-Kinolook
Was sie ausmacht: das Foto ist die Seite: randabfallender Hintergrund unter einem kräftigen dunklen Schleier, die Schrift direkt darauf und eine einzige gut sichtbare Akzentfarbe. Die Daten sitzen in einem transparenten Panel, damit sie über dem Schlamm lesbar bleiben.
Für wen: Pick-ups, 4x4-Ausstattungen und Abenteuerpakete. Der Schleier ist der Trick: ohne ihn wird weiße Schrift auf dunklem Foto überall dort zu Brei, wo das Bild unruhig wird.

Eine Offroad-Pick-up-Broschüre: randabfallendes Foto eines Pick-ups auf einer schlammigen Bergpiste mit dunkler Überlagerung, „TERRAN / TRAIL 4X4“ in riesigen Versalien mit der zweiten Zeile in Orange, ein transparentes Panel mit drei technischen Zahlen und ein oranger Call-to-Action-Button.
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9. Ratenkarte
Was sie ausmacht: sie sieht aus wie eine Fintech-Produktseite, nicht wie eine Autoanzeige. Eine weiße Karte schwebt auf Grau, die Monatsrate ist der Held und die Konditionen stehen darunter in einer sauberen Schlüssel-Wert-Liste.
Für wen: Leasing- und Finanzierungsaktionen. Die meisten Käufer rechnen in Monatsraten — also die Rate nach vorn, und das Auto darf unten als Rückversicherung auftauchen.

Ein Flyer für ein Autofinanzierungsangebot: hellgrauer Hintergrund mit einer weißen Karte, grüner Akzentbalken, „289 €“ riesig gesetzt mit „pro Monat für 36 Monate“, eine dreizeilige Konditionenliste, ein grüner Button „Rate berechnen“ und unten ein Fotoband mit einem SUV.
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10. QR-Split
Was sie ausmacht: eine harte vertikale Teilung — dunkles Textpanel mit QR-Code links, Fotografie rechts. Eine Anweisung, ein Scanziel, nichts, was konkurriert.
Für wen: Leadgenerierung. Schaufensterkarten, Tresenaufsteller, alles, dessen einzige Aufgabe es ist, jemanden vom Danebenstehen zum gebuchten Termin zu bringen.

Ein geteilter Probefahrt-Flyer: linke Hälfte dunkelblau mit „Scannen. Termin wählen.“ in fetten Versalien, zwei Zeilen Text und ein großer QR-Code auf Weiß; rechte Hälfte ein formatfüllendes Foto einer Person, die Autoschlüssel überreicht bekommt.
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Welche solltest du wirklich drucken?
Wähle danach, was der Leser als Nächstes tun soll — nicht danach, welche am Bildschirm am schönsten aussieht:
- Sie dieses Wochenende auf den Hof holen → Lautes Aktionsplakat oder Bestandsraster.
- Sie zum Buchen bringen → QR-Split. Als einziges trägt es genau eine Handlung.
- Sie dich mit einem anderen Händler vergleichen lassen → Technisches Datenblatt.
- Sie etwas für das Auto empfinden lassen → Mitternachtsluxus, Warmes Lifestyle-Layout oder Offroad-Kinolook, je nach Käufer.
- Sie über den Listenpreis hinwegbringen → Ratenkarte.
Wenn du merkst, dass du zwei davon auf einer Seite haben willst, ist das das Signal, zwei Flyer zu drucken.
So baust du eine in Ridvay Studio
Jedes Design oben entstand aus einem Satz. Das hier ist der zum Datenblatt — füg ihn genau so in Studio ein.
Ein technisches Datenblatt für einen Pick-up mit Doppelkabine, Baujahr 2026, auf Weiß: dunkelblaue Haarlinie oben, Modellname in fetten Versalien, ein breites Foto eines grauen Pick-ups, dann eine siebenzeilige Tabelle mit Motor, Leistung, Drehmoment, Anhängelast, Bodenfreiheit, Zuladung und Verbrauch, mit dünnen Linien zwischen den Zeilen.
Zurück kommt kein Bild einer Broschüre. Es ist ein bearbeitbares Design: der Modellname ist eine Textebene, die Haarlinie ist eine Form, die Tabellenzeilen sind einzelne Textelemente und das Foto ist eine austauschbare Bildebene. Die nächsten vier Änderungen sind deshalb die, die aus einem generischen Beispiel deinen Flyer machen:
- Klick auf den Modellnamen und tipp ihn neu. Die Überschrift ist eine lebende Textebene — kein Neugenerieren, kein neuer Prompt. Genauso bei jeder Zahl in der Tabelle.
- Tausch das Foto gegen dein eigenes. Wähl die Bildebene aus und lade eine Aufnahme des Fahrzeugs hoch, das wirklich auf deinem Hof steht. Das Layout hält; nur das Bild ändert sich.
- Färb das Dunkelblau in deine Händlerfarbe um. Ändere die Haarlinie und die Wertespalte gemeinsam, und das ganze Blatt liest sich als deine Marke statt als Voreinstellung.
- Wende dein Brand Kit an, damit Schriften und Palette bei jedem weiteren Flyer mitlaufen — das ist der Unterschied zwischen zehn Designs und einer Identität. Mehr dazu in wie du ein konsistentes Brand Kit aufbaust.
Eine weitere lohnende Änderung am QR-Design: ersetz das Ziel des Codes durch deine echte Buchungs-URL. QR-Codes werden in Studio als echte Vektoren erzeugt, bleiben also in jeder Druckgröße scharf — und es gibt einen kurzen Leitfaden dazu, wie man einen QR-Code auf einen Flyer setzt, den Leute wirklich scannen, falls du die Platzierungsregeln willst.
Mit dem Datenblatt-Prompt in Studio starten →
Drucken und posten
- Exportiere mit 2× oder mehr. Ein Design, das am Bildschirm knackig wirkt, kann auf Papier weich landen — die Lösung ist Auflösung beim Export, nicht eine größere Schrift. Siehe warum dein Design unscharf druckt.
- Skalieren statt neu bauen. Dieselbe Broschüre muss als quadratischer Post und als Story existieren. Studio skaliert ein fertiges Design auf die Maße einer anderen Plattform und lässt die Ebenen neu fließen — du baust das Aktionsplakat nicht viermal für ein einziges Wochenende.
Alle sind mit 1080 × 1512 angelegt, sehr nah an A4-Proportionen, sie drucken also mit einem kleinen Beschnitt sauber. Wenn du statt eines Einzelblatts die gefaltete Dreitafel-Version willst, behandelt die Anleitung für den Wickelfalz die Reihenfolge der Tafeln und was auf welchen Bruch gehört — die Stile von oben funktionieren darin genauso.
Fang mit einer an
Das Autohaus mit den elf Zeilen Kleingedrucktem scheitert nicht an fehlenden Grafikern. Es scheitert daran, dass niemand es gezwungen hat zu entscheiden, wofür die Seite da ist. Wähl die eine Aufgabe, die dein nächster Flyer hat, nimm den passenden Prompt von oben und tausch die Wörter aus.